Sonntag, 22. April 2018

Einladung

Zur Mitgliederversammlung des Ortsvereins DIE LINKE.Radebeul

Montag, 23. April 2018, 17:30
Vereinshaus


Samstag, 21. April 2018

Erinnerung an die kampflose Übergabe unserer Stadt Radebeul an die Rote Armee

Liebe Radebeulerinnen und Radebeuler,



am 07. Mai 2018 begehen wir den 73. Jahrestag der kampflosen Übergabe unserer Stadt Radebeul an die Rote Armee.
An dieses historische Ereignis wollen wir am Denkmal für den Ehrenbürger von Radebeul, Ilja Bela Schulmann,  in

Friedewald/Dippelsdorf, Großenhainer Straße 71
am  
Sonnabend, dem 05. Mai 2018, 14:00 Uhr   
erinnern.

Dazu sind Sie herzlich eingeladen.

Die Möglichkeit zum Niederlegen von Blumen und Gebinden ist gegeben.


Roland Hering                                        Bert Wendsche
für die Bürgerschaft                               Oberbürgermeister




Fotos: Rode (2017)

Donnerstag, 12. April 2018

Freitag, 16. März 2018

Einladung

Zur Beratung der Stadtratsfraktion DIE LINKE.Radebeul

Liebe Mitstreiter

Ich erinnere an unsere Fraktionssitzung, wie immer 9:30 Uhr, Fraktionszimmer am Montag, 19.03.18

Themen:
  1. Vorbereitung des Stadtrates (siehe Ratsinformationssystem)
  2. Aktuelle Themen aus dem Stadtentwicklungsausschuss

Mit freundlichen Grüßen

Christian Fischer,
Fraktionsvorsitzender

Dienstag, 13. März 2018

Wir müssen an uns arbeiten!

Zur basisdemokratischen Beteiligung zur Landtagswahl 2019

Liebe Genossinnen und Genossen,

ist es zu früh, sich 18 Monate vor einem Wahlgang (partei-)öffentlich mit dem Verfahren zur Findung von Spitzenpersonal und inhaltlichen Schwerpunkten zu beschäftigen? Wir denken: Nein. Der Landesvorstand hat auf seiner Sitzung am vergangenen Freitag die Weichen gestellt. Wer auch immer SpitzenkandidatIn zur Landtagswahl werden will, der oder diejenige muss sich dem Votum der Mitgliedschaft unterwerfen. Der gesamten Mitgliedschaft, wohlgemerkt. Wir wollen einen Mitgliederentscheid über die Spitzenkandidatur und eine Mitgliederbefragung zu der inhaltlichen Schwerpunktsetzung für die Landtagswahl. Warum?

Zum einen: Wir sind der Überzeugung – und mit dieser Überzeugung sind wir angetreten –, dass die vornehmliche Herausforderung für uns als Partei darin besteht, sie als Mitgliederpartei neu aufzustellen. Wir wollen Formen der direktdemokratischen Beteiligung leben, wollen Räume des offenen, angstfreien Austauschs auf Augenhöhe schaffen. Wollen die Kompetenzen, die Überzeugungen, die Stimme aller Mitglieder in unsere Überlegungen mit einfließen lassen. Wir wollen, dass die Partei ringt um die besten Ideen, die beste Aufstellung. Und aus diesem Ringen heraus geeint und schlagkräftig in die kommenden Wahlkämpfe zieht.

Die politische Situation im Freistaat hat sich mit dem Erstarken der AfD, der Abspaltung der Blauen und mehr noch mit einer Neuaufstellung der CDU grundlegend geändert. Das heißt für uns: wir müssen an uns arbeiten, ergebnisoffen und im Sinne der Stärkung der Gesamtpartei. Ein erster Schritt war die organisatorische Weichenstellung. Nun geht es an die inhaltliche Weichenstellung. Sachsen braucht eine starke humanistische, sozialistische Partei, die Mut hat, wieder für die Etablierten Undenkbares zu fordern. Die den Mut hat, das politische Klein-Klein hinter sich zu lassen.

Wer auch immer gedenkt, die sächsische LINKE in den Wahlkampf führen zu wollen, muss sich dessen bewusst sein. Er oder sie muss wissen: In diesem Verfahren gibt es keine „geborenen“ KandidatInnen, keine Vorentscheidung im Hinterzimmer und kein Heben auf das Schild. Es gibt nur die Chance, der Partei – der gesamten Partei – die eigenen Ideen zu unterbreiten, für Zustimmung zu werben und zu überzeugen. Von eingeübten Riten muss man sich verabschieden. Die Gelegenheit, sich der Basis zu stellen, werden wir allen Kandidierenden bieten. Auf 13 Regionalkonferenzen – in jedem Kreis, in jeder kreisfreien Stadt – werden wir, sofern der Landesparteitag im August den Weg frei macht für den Mitgliederentscheid, den GenossInnen der Basis die Gelegenheit geben, sich von den Kandidierenden zu überzeugen, kritisch nachzuhaken und sich einzubringen. Wir werden das verbinden mit der Verständigung über die Schwerpunkte unserer Arbeit im Landtagswahlkampf. Und schließlich werden wir entscheiden. Gemeinsam.

Der Landesvorstand hat die Weichen gestellt: Die Basis hat die Stimme. Wir werben darum, dass dieses und genau dieses Verfahren unser Weg zur Landtagswahl 2019 wird. Aus Respekt vor jeder einzelnen Genossin, vor jedem einzelnen Genossen.

Es grüßen euch herzlich

Antje Feiks
Landesvorsitzende

Thomas Dudzak
Landesgeschäftsführer

Sonntag, 11. März 2018

Gedenktag in Hohnstein

Burg Hohnstein
Foto: Wikipedia
Pressemitteilung von AKuBiZ e.V.
- Alternatives Kultur- und Bildungszentrum in Pirna -



Hohnstein/ Pirna. Am 10. März 2018 erinnerten fast 100 Teilnehmende den Verbrechen im Frühen KZ Hohnstein. Vor 85 Jahren - am 8. März 1933 - besetzte die Schutzabteilung (SA) die Burg und verhaftete den Leiter der damaligen Jugendburg, Konrad Hahnewald. Eine Woche später kamen die ersten LKW mit Häftlingen auf dem Marktplatz an. Die Inhaftierten mussten Zwangsarbeit leisten: am Rathaus, am Sportplatz, am Steinbruch Heeselichtmühle oder beim Umbau der Wartenbergstraße. Die Kolonnen zogen unter Bewachung durch die Stadt - waren sichtbar. Außerdem handelte es sich bei hunderten Verhafteteten um Menschen aus Pirna, Sebnitz, Bad Schandau oder Heidenau. Die Öffentlichkeit wurde im April 1934 auch über einen Bericht im Prager Rundfunk informiert. Der Hohnsteiner Pfarrer Walter Schumann beschwerte sich an verschiedenen Stellen über die Behandlung der Häftlinge. Dies führte zu seiner Amtsenthebung. Das KZ Hohnstein, eines der ersten Konzentrationslager im Deutschen Reich war also keines Wegs ein Geheimnis.

Zu einer Veranstaltung in Erinnerung an die Verbrechen lud deshalb der Pirnaer AKuBiZ e.V. am Samstag ein. Der Tag begann mit einer kleinen Gedenkwanderung um Hohnstein. "Unser Verständnis von Gedenken heißt, sich die Erinnerungsorte zu erschließen. Dies bedeutet eben nicht mit dem Auto bis vor die Tür zu fahren", sagt Vereinsvorsitzender Steffen Richter. Überrascht war der Verein vom großen Interesse. Mit etwa 40 Personen wurde gerechnet, allein 70 kamen zur Wanderung. Darunter waren eine Reihe von Angehörigen ehemaliger Häftlinge. So wie Roland Hering, Enkel des in Hohnstein ermordeten Martin Hering aus Struppen. Im Anschluss an die Wanderung stieg die Zahl der Teilnehmenden noch einmal auf fast 100 Personen an. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Daniel Brade legten sie Blumen und Gebinde an der Gedenkstele nieder. Es folgte eine Führung zur Geschichte des Frühen KZ Hohnstein über die Burg. Dabei wurden historische Fotos gezeigt und Zitate ehemaliger Häftlinge verlesen.

Die Veranstaltung endete mit Präsentationen und Live-Musik durch den Pirnaer Laien-Chor Pir-Moll. Es begann die 10. Klasse des Radebeuler Luisenstift mit der Vorstellung ihres Projektergebnisses. Sie gestalteten mehr als 20 Tafeln zur Burg-Geschichte, die sie nun an Bürgermeister Daniel Brade übergeben. Er nahm sie entgegen und wird sie innerhalb der nächsten zwei Wochen der Öffentlichkeit zugänglich machen - entweder auf der Burg oder im Rathaus. Darauf folgte die Vorstellung von Rechercheergebnissen zum Kriegsgefangenenlager durch die Schwarz-Roten Bergsteiger*innen aus Dresden. Als solches wurde die Burg Hohnstein ab Oktober 1939 genutzt, was bisher kaum in der Öffentlichkeit bekannt ist. "Die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen ist wichtiger denn je. Diese werden wieder zunehmend relativiert oder beschönigt. Dem gilt es offen und mit aller Klarheit zu begegnen. Der Tag in Hohnstein war für uns eine wichtige Erfahrung und Bestärkung für unsere Arbeit. Wir danken allen, die uns bei der Organisation unterstützten", sagte Steffen Richter nach dem Gedenktag in Hohnstein.

Die Veranstaltung wurde gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.

Steffen Richter


Anmerkung:
Dr. Michael Röhner hat, nicht zuletzt als Sohn des Hohnstein-Häftlings Walter Röhner, an dieser Veranstaltung teilgenommen.

Mittwoch, 28. Februar 2018

Deutsch-russische Beziehungen aktuell

Ein Insider stellt dar

Etwa 50 Interessenten füllten den Veranstaltungsraum im Vereinshaus Radebeul, um die persönlichen Erfahrungen und Eindrücke des Genossen Wolfgang Wehner zu hören. 25 Jahre als Berater mittelständiger Unternehmen haben ihn durch das riesige Land geführt. Zugleich erlebte er die Geschichte des Unterganges der Sowjetunion und des Niederganges der Russischen Förderation unter Boris Jelzin. 
Eindrücklich distanzierte er sich von der offiziellen deutschen Sicht auf das heutige Russland unter Führung des Präsidenten Putin, der das Land wieder aufrichtete und die Anliegen der Menschen Russlands in den Mittelpunkt seiner Politik stellt. 

Die Wahlen im März 2018 werden den Erfolg dieser Politik sicher eindrucksvoll bestätigen. Die Sanktionspolitik der Westmächte hat zur Entwicklung der eigenen Ressourcen geführt, auch wenn dabei der technologische Fortschritt weitgehend unterblieb. Die Abwicklung des Handels über Drittländer hat zur Kompensation beigetragen, so dass im Leben der Menschen kein Einbruch zu verzeichnen ist. Deutschland hat immer eine bedeutende Rolle in der russischen Außenpolitik gespielt und trägt somit eine große Verantwortung für die Erhaltung des Friedens in Europa. Die gegenwärtige deutsche Regierung wird dieser Verantwortung nicht gerecht.

Dank an Wolfgang Wehner für diese umfangreiche Darstellung seiner persönllchen Erfahrungen.

Dr. Michael Röhner

Dienstag, 27. Februar 2018

Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Städten vom Verwaltungsgericht ermöglicht

Verwaltungsgericht Leipzig ermöglicht Fahrverbote für Dieselfahrzeuge


Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in deutschen Städten für legal erklärt. Viele Deutsche gehen jetzt trotz der Skandale der letzten Jahre rund um die Dieselfahrzeuge (siehe Abgasskandal VW und, ganz frisch, der Tierversuchsskandal beim selben Hersteller) auf die Barrikaden. Aber was bedeutet das für kleinere Städte wie Radebeul?

Ja, die Dieselfahrzeuge sind nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein der Schadstoffverursacher, aber sie sind ein Anfang. Auch Radebeul könnte theoretisch ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge verhängen, denn laut Bundesverwaltungsgericht sind diese, auch von Städten und Kommunen verhangen, für zulässig befunden worden. Dass dadurch die Wirtschaft benachteiligt würde, ist falsch, denn das Gericht hat ganz klar dargestellt, dass es Ausnahmen für beispielsweise Handwerksfahrzeuge und Krankenwagen geben muss.

Eine interessante Frage stellt sich jedoch trotzdem: Wie viele Dieselfahrzeuge oder Hybridfahrzeuge mit Dieselmotor fahren die MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung in Radebeul als Dienstwagen? Die erhoffte Antwort wäre: 0. Wahrscheinlich ist das nicht, dabei sollten doch gerade Stadt und ihre MitarbeiterInnen eine Vorreiterrolle einnehmen. Höchste Zeit wäre es. Nicht nur im Falle der Dieselfahrzeuge.

Dienstag, 20. Februar 2018

Einladung

Öffentlichen Diskussion "Russland heute"

DIE LINKE. Ortsverband Radebeul

Die deutsch-russischen Beziehungen waren und sind wichtig im Ringen um Frieden und Sicherheit in Europa. Der Handel zwischen beiden Seiten hat immer zur Stabilisierung der Beziehungen positiv beigetragen. Die Entwicklungen in der Ukraine haben das Verhältnis stark belastet und es in Zeiten des kalten Krieges zurückgeführt. Welche Kräfte und Strukturen stecken hinter diesen Entwicklungen? Wie entwickelt sich das Leben der Bürger Russlands in Zeiten von wirtschaftlicher Isolation durch den „Westen“? Was muss zur Normalisierung getan werden? Wie kann die Öffentlichkeit in Deutschland dazu beitragen?

Es spricht und diskutiert mit den Teilnehmern

Wolfgang Wehner
Unternehmensberater,
seit 25 Jahren in deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen tätig

am Montag, dem 26.02.2018, 17.30 Uhr
im Vereinshaus Radebeul, Dr. Külz -Str.4 /Ecke Borstraße.

Dr. Michael Röhner
Ortsvorstand DIE LINKE.Radebeul

Sonntag, 18. Februar 2018

Frauentag

Einladung des Vereins Haus für Viele(s) und des Ortsverbandes DIE LINKE.Meißen

Aber auch die InteressentInnen aus anderen Ortsverbänden sind zur traditionellen Frauentagsveranstaltung im Meißner Haus für Viele(s) - Dresdner Straße 13 herzlich eingeladen.

10. März 2018 15:00 
(Einlass ab 14:00)

Mit herzlichen Grüßen,
Norbert Menz
Radebeul

Wegen einer Mitfahrmöglichkeit bitte rechtzeitig bei Norbert Menz anfragen: 0173-4529587 oder radebeul@dielinke-meissen.de.


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